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Georg Löffler - Biochemie und Pathobiochemie - mit 192 Tabellen

Posted By : Tino Gara | Date : 18 Feb 2010 12:32:59 | Comments : 1 |
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Georg Löffler - Biochemie und Pathobiochemie
mit 192 Tabellen
Springer, Berlin | ISBN: 3540326804 | 11/15/2006 | Deutsch | 1266 pages | PDF | 94 MB

Aktuell, zuverlässig und ausgewogen - der Löffler/Petrides ist Garant für höchste wissenschaftliche Kompetenz. Die schlüssige Didaktik überzeugt ebenso wie das farbige Layout mit zahlreichen Abbildungen. Dabei wurde besonderes Gewicht auf die starke Verknüpfung der theoretischen Inhalte mit der klinischen Praxis gelegt. Den Lesern wird viel geboten: Interessante Einleitungen, eine klare Strukturierung des Inhalts, Hervorhebung der wesentlichen Stichworte, Merksätze und prägnante Zusammenfassungen. Aktuelle Forschungsergebnisse und ein umfangreiches Register gehören selbstverständlich auch dazu. Lernpsychologisch optimal gestaltet und als auch Nachschlagewerk topaktuell.

Angesichts des Fortschritts der Genforschung (Stichwort: Entschlüsselung des Humangenoms) und des Erkenntnisgewinns beim menschlichen Proteinom war eine gründliche Revision der Biochemie & Pathobiochemie von Löffler und Petrides schon lange überfällig. Dieses wichtigste Werk zur medizinischen Biochemie wurde für die jetzt erschienene Neuauflage komplett überarbeitet und beträchtlich erweitert. Die wichtigste Frage für Studenten: Hat die Übersichtlichkeit gelitten, und eignet sich das Buch noch zur Prüfungsvorbereitung?
Die Antwort ist ein klares Jein. Die eingestreuten Merksätze und Übersichten helfen genauso wie die "sprechenden" Überschriften dabei, trotz der Informationsfülle nicht den Durchblick zu verlieren. Ein gelungenes Detail sind die Aufzählungen von Schlüsselbegriffen am Schluss jeden Kapitels: Wer etwas mit den hier genannten Schlagwörtern anzufangen weiß, hat den Inhalt des Abschnitts hinreichend verstanden. Die Integration neuer Forschungsergebnisse macht sich vielfältig bemerkbar. Diverse bereits identifizierte genetische Determinanten kamen hinzu, zum Beispiel bei den metabolischen Syndromen oder im hervorragenden Abschnitt "Tumorgewebe", das Mammakarzinom betreffend. Dabei legt das Werk Wert auf einprägsame Visualisierungen, etwa bei den Eiweißen und Enzymen. So kann sich der Leser endlich etwas unter den Strukturformeln vorstellen -- nicht nur beim Hämoglobin, auch bei den zellkontaktvermittelnden Oberflächenmolekülen etc.

Offensichtliches Ziel des Buches von Löffler und Petrides ist die Vollständigkeit, was zwangsläufig zum beeindruckenden Umfang des Bandes führen musste. Wegen der immensen Komplexität des Fachgebiets und der vielfältigen Querbezüge kommt eine gute, gar prüfungsvorbereitende Strukturierung quasi der Quadratur des Kreises gleich. Mit Biochemie und Pathobiochemie wurde der Versuch gemacht, den ausufernden Stoff zu bändigen, und doch fordert die rasante Entwicklung der Disziplin ihren Tribut. Die Verantwortlichen sowohl für dieses Buch wie auch in der universitären Lehre werden sich sehr bald überlegen müssen, wie stark die Biochemie künftig gewichtet werden soll. Im Augenblick aber bildet dieses Werk die Referenz in der medizinischen Biochemie, es eignet sich perfekt zum Nachschlagen in Studium und Praxis. Für alle, die es ganz genau nehmen mit der Biochemie, führt kein Weg an Löffler und Petrides vorbei. --Philipp-R. Schulz


Reviews
Sehr gutes Lehrbuch für Leute mit Ausdauer

Auf den ersten Blick fällt der "große Löffler" durch seinen enormen Umfang auf. Davon sollte man sich aber nicht abschrecken lassen, schließlich muß man ja nicht alles lesen - geschweige denn behalten.

Das Buch ist hervorragend gegliedert und durch zahlreiche graphische Elemente findet man sich schnell zurecht. Aber wie im richtigen Leben kommt es auch bei Büchern ja nicht nur auf das Äußere an. Inhaltlich eignet sich der Löffler eher zur Vertiefung für Fortgeschrittene. Erstlerner, die vor allem die Biochemie-Klausur vor Augen haben, sollten lieber zu "Biochemie des Menschen" (Horn u.a.; Thieme 2003) greifen.

Wenn man aber zu einem Thema etwas ausführlichere Informationen sucht (z.B. für ein Referat oder um die Pathogenese einer Erkrankung besser zu verstehen), stoßen Kurzlehrbücher schnell an ihre Grenzen. Hier führt dann kein Weg am Löffler/Petrides vorbei, der zudem sehr klinisch orientiert ist. Besonders das viel gelobte Tumorkapitel ist dabei hervorzuheben.

Weniger wichtig, aber nicht weniger interessant ist der Abschnitt über die Trinkgewohnheiten von Ernest Hemingway...


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Posted By: madmedman Date: 25 Feb 2010 15:31:47
great upload!
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